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Wird bei einem Menschen eine Demenz diagnostiziert, so kann sich neben der Veränderung des Gedächtnisses auch oft das Ess- und Trinkverhalten der Betroffenen ändern. Folglich sind dabei oft ein verändertes Hungergefühl oder eine andere Wahrnehmung des Geschmackes zu verzeichnen. Liegt eine Demenz vor, so sollte auf eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise geachtet werden, denn die falsche Ernährung kann den Körper schwächen und zu einer Verschlechterung der Demenz führen. Empfohlen wird eine Vielzahl verschiedener Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Reis, Fisch, Joghurt und etwas Fleisch. So kann beispielsweise auch die Art der Beilage abwechslungsreich gestaltet werden.

Die Veränderung des Geschmackssinns kann zudem oft zu einer Minderung der Lust auf das Essen mit sich bringen. Um dieser entgegen zu wirken, sollte vor dem Essen ein kleiner Spaziergang unternommen werden, welcher das Hungergefühl steigern kann. Auch eine vermehrte Nutzung von Gewürzen oder geschmackvollen Ölen sowie eine bunte Gestaltung des Tellers können bei der Anregung des Appetits helfen. Zudem zeigt sich der Appetit oft größer, wenn die Mahlzeit in Gesellschaft eingenommen wird. Hierbei sollte jedoch auf eine Einhaltung von festgelegten Essenszeiten geachtet werden, um einem Vergessen der Mahlzeit entgegen zu wirken.

Neben dem geringeren Hungergefühl kann bei Menschen, welche von einer Demenz betroffen sind auch eine Verminderung des Durstgefühls auftreten. Daher ist es ratsam, auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung zu achten, welche am Tag ca. 1,5 Liter betragen sollte. Es kann zum Beispiel je eine Flasche in einem Zimmer platziert werden, um jederzeit den Flüssigkeitshaushalt auszubessern. Weitere fundierte Informationen zu diesem Thema erfahren Sie auf der Website der Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.