Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Pflegehilfe

Was kann ich mir unter einer 24h Betreuung durch eine Pflegehilfe vorstellen?
Die von uns vermittelte Pflegehilfe wohnt zusammen mit der zu pflegenden Person in einem Haushalt. Sie übernimmt Aufgaben, die im täglichen Leben anfallen:
Erledigung des Haushaltes (Kochen, Waschen, Putzen)

 

 

  • Einkaufen
  • Hilfe beim An- und Ausziehen
  • Hilfe bei der täglichen Körperpflege
  • Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • Hilfe beim Toilettengang bzw. bei der Inkontinenzversorgung
  • Rufbereitschaft während der Nacht
  • Begleitung zu Ärzten, Therapeuten und Behörden
  • Unterstützung des geistigen und körperlichen Zustandes in Form von täglichen Spaziergängen, Durchführung leichter Übungen nach Anleitung der Therapeuten und Ärzte, sowie gemeinsamer Spiele

Tätigkeiten, die in den medizinischen Bereich fallen, bedürfen speziell geschultem Personal und dürfen von der Pflegehilfe nicht durchgeführt werden. Hierzu gehören unter anderem das Setzen von Spritzen und Wechseln von Verbänden. Dies unterliegt dem Deutschen Pflegedienst oder dem Arzt.

Vertragslaufzeit / Kündigungsfrist
  • Es gibt keine festen Vertragslaufzeiten
  • Die Kündigungsfrist beträgt 14 Tage und ist schriftlich zu erfolgen
Was muss ich für die Pflegehilfe bereitstellen?
  • Die Pflegehilfe sollte die Möglichkeit haben in einem eigens für Sie zur Verfügung gestellten möbliertem Zimmer unter zu kommen
  • Die Pflegehilfe muss das Bad mitbenutzen können
  • Die Verpflegung wird von Ihnen gestellt
  • Die Pflegehilfe sollte durch die Bereitstellung von einem Internetzugang die Möglichkeit erhalten, mit ihrer Familie im Heimatland Kontakt zu halten
  • Wir möchten nicht nur Sie zu 100% zufrieden stellen, sondern versuchen auch für die Pflegehilfe ein möglichst angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen
Welche Auswahlmöglichkeiten habe ich bei der Wahl der Pflegehilfe?
Nach unserer gemeinsamen Bedarfsanalyse, in der wir alle notwendigen Patientendaten erheben, erhalten Sie nach wenigen Tagen mehrere Personalvorschläge, die für Sie als geeignet ausgewählt wurden. Gemeinsam mit Ihrer Familie und auch mit unserer Unterstützung können Sie die richtige Pflegehilfe auswählen.
Wann kommt die Pflegehilfe zu uns?
Von der ersten Kontaktaufnahme mit uns bis zum Eintreffen der Pflegehilfe bei Ihnen vergehen in der Regel 5-9 Arbeitstage. In dringenden Fällen können wir auch eine schnellere Abwicklung organisieren.
Wie sind die Arbeitszeiten einer 24h Pflegehilfe?
Die Pflegehilfe hat je nach Vereinbarung eine Wochenarbeitszeit von 30, 35, oder 40 Stunden. Die täglichen Arbeitszeiten werden individuell vereinbart. Selbstverständlich ist die Pflegehilfe 24h bei Ihnen vor Ort. Natürlich kann sie nicht rund um die Uhr arbeiten und braucht entsprechende Erholungsphasen, sowie 8h Nachtruhe.
Was kann man tun, wenn die pflegebedürftige Person und die Pflegehilfe nicht miteinander auskommen?
Selbstverständlich versuchen wir gemeinsam mit Ihnen eine sorgfältige Auswahl der Pflegehilfe zu treffen. Leider kann es trotzdem sein, dass sich zwei Menschen nicht verstehen. Gerade, wenn man tagtäglich rund um die Uhr zusammen ist, ist die richtige Chemie entscheidend über die erfolgreiche Zusammenarbeit. Deshalb lösen wir dieses Problem schnell, flexibel und natürlich ohne Mehrkosten für Sie. Die Pflegehilfe wird wiederum nach gemeinsamer Auswahl eines geeigneten Kandidaten binnen 5-9 Tagen ersetzt.
Wie sind die An- und Abreisen der Pflegehilfen geregelt?
Die Pflegehilfen reisen mit einem eigens für sie beauftragten Busunternehmen an und werden wiederum von diesem abgeholt.
Was passiert, wenn die zu betreuende Person ins Krankenhaus muss?
Bei einem kurzen Krankenhausaufenthalt von einigen Tagen bleibt die Pflegehilfe vor Ort und kümmert sich um den Haushalt und Wäsche, macht Einkäufe und besucht die zu pflegende Person im Krankenhaus. Bei längeren Krankenhausaufenthalten steht es Ihnen frei zu kündigen oder den Vertrag ruhen zu lassen.
Was passiert, wenn die Pflegehilfe krank wird?
Sollte die Pflegehilfe so krank sein, dass Sie den Arbeitsumfang nicht bewältigen kann, kümmern wir uns umgehend um Ersatz, sodass es nach Möglichkeit zu keinem Pflegeausfall kommt.
Habe ich Weisungsbefugnis gegenüber der Pflegehilfe?
Sie sind Empfänger einer Dienstleistung, fungieren als Kunde und in keinster Weise als Arbeitgeber, sodass Sie keinerlei Weisungsbefugnis gegenüber der Pflegehilfe haben.
Wer ist der Arbeitgeber der Pflegehilfen? Ist ihre Beschäftigung legal?
In der EU gilt die so genannte „Dienstleistungsrichtlinie“, die es Unternehmen (wie z.B. Pflegeunternehmen) erlaubt, im Bereich der „häuslichen Dienstleistungen und Betreuung“ entsprechende Aufträge in Deutschland anzunehmen. Dabei entsendet unser osteuropäisches Partnerunternehmen für einen vorher definierten, eingeschränkten Zeitraum eigenes, fest angestelltes Personal zu Ihnen, um den Dienstleistungsauftrag zu erfüllen. Die ausländische Sozialversicherungsbehörde stellt nach Prüfung des rechtlichen Rahmens der entsendeten Betreuungskraft die so genannte A1-Bescheinigung aus, die bestätigt, dass die Betreuerin tatsächlich in ihrer Heimat angestellt und sozialversichert ist sowie entsprechend alle Steuern vom dortigen Arbeitgeber abgeführt werden. Mit dieser Bescheinigung können Sie sicher sein, dass es sich bei der Beschäftigung Ihrer Pflegehilfe nicht um illegale „Schwarzarbeit“ handelt.
Wie und wann erfolgt die Rechnungsstellung?
Die Kosten für die laufende Betreuung durch die Pflegehilfe werden Ihnen jeweils zum Ende eines Monats von unserem osteuropäischen Partnerunternehmen in Rechnung gestellt.
Gibt es Möglichkeiten die Kosten einer Pflegehilfe über die Pflege- bzw. Krankenkasse abzurechnen?

Macht die private Pflegeperson Urlaub oder ist sie durch Krankheit vorübergehend an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten der Ersatzpflege. Ihr Anspruch besteht ebenfalls, wenn die Ersatzpflege durch eine von uns vermittelte Pflegehilfe aus Osteuropa durchgeführt wird. Die durch uns vermittelten Pflegehilfen erfüllen die benötigten Voraussetzungen. Ab dem 1. Januar 2015 ist eine Ersatzpflege bis zu 6 Wochen pro Kalenderjahr möglich. Das sind derzeit 1612,-€ .Außerdem können bis zu 50% des Leistungsbetrages für Kurzzeitpflege (bis zu 806€) künftig zusätzlich für Verhinderungspflege ausgegeben werden. Dies bedeutet, dass sich der Zuschuss auf bis zu € 2.418 jährlich erhöht.

 

Ein ausländischer Pflegedienst kann seine Dienstleistungen in Deutschland nicht mit der Pflege-/Krankenkasse abrechnen, d.h. diese Betreuungsleistungen müssen abzüglich der oben genannten Zuschüsse zur Verhinderungspflege privat vom Patienten bezahlt werden. Bei Einstufung in einen Pflegegrad kann jedoch die Geldleistung für so genannte „selbst beschaffte Pflegehilfen“ in Anspruch genommen werden. Diese Leistungen betragen derzeit monatlich

  • 316,-€ im Pflegegrad 2
  • 545,-€ im Pflegegrad 3
  • 728,-€ im Pflegegrad 4
  • 901,-€ im Pflegegrad 5

Zusätzlich zu allen aufgeführten Leistungen steht allen Pflegebedürftigen ein Entlastungsbetrag von 125,- Euro im Monat zur Verfügung.

Kann ich die Kosten einer Pflegehilfe steuerlich geltend machen?
Seit dem 01.01.2009 können nach dem Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen alle haushaltsnahen Dienstleistungen einschließlich Pflegeleistungen, bis zu einer Höhe von 4.000,- € jährlich steuerlich in Abzug gebracht werden. Angehörige, die Kosten für die 24 Stunden Pflege von Familienmitgliedern tragen, haben ebenfalls die Möglichkeit, einen Teil der Kosten steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend zu machen. Bitte beachten Sie, dass wir keine steuerliche Beratung durchführen dürfen und steuerliche Aspekte stets vom Einzelfall abhängen.
Befragen Sie daher bitte Ihren Steuerberater zu Ihren persönlichen Möglichkeiten.
Braucht man noch einen Pflegedienst?
Ja! Wir empfehlen Ihnen, bestimmte Leistungen, die heute durch einen ambulanten Pflegedienst ausgeführt werden und die Sie mit der Pflege-/Krankenkasse abrechnen können, beizubehalten und auch weiter mit den bewährten örtlichen Pflegediensten zu arbeiten. Denn: Die medizinische Behandlungspflege darf in Deutschland nicht von einer osteuropäischen Pflegekraft ausgeübt werden, auch dann nicht, wenn Sie hierfür ausgebildet ist. Betrachten Sie die osteuropäische Pflegehilfe als Ergänzung zu den bestehenden Leistungen und unter dem Gesichtspunkt, dass Ihnen oder Ihren Angehörigen der schwere Gang ins Alten- oder Pflegeheim mit seinen hohen Kosten und den anderen Nachteilen erspart bleibt! Somit haben Sie eine kostengünstige und praktische Alternative.

 

 

Wir sehen uns auf keinen Fall als Konkurrenz für hiesige Pflegedienste – unser Service umfasst Bereiche wie die Haushaltsführung, Unterhaltung, Beschäftigung sowie Dienstleistung, die von diesen Einrichtungen personell wie auch finanziell nicht geleistet werden können.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die laufenden Kosten für die osteuropäische Pflegekraft hängen insbesondere von der gewünschten fachlichen Ausbildung, ihrer Erfahrung, den Sprachkenntnissen und den Bedürfnissen des Patienten ab.
Bei der Ulmer-Pflege24 können Sie von Kosten ab 1750,-€ – 2300,-€ ausgehen. Zusätzlich fallen Reisekosten von 150,-€ – 200,-€ pro Aufenthalt der Pflegekraft an. Die Pflegekraft verbleibt je nach Vereinbarung 2-5 Monate.

Ebenso ist bei erfolgreicher Vermittlung einer Pflegekraft eine einmalige Vermittlungsgebühr von 250,-€ zu entrichten.

Wie geht es jetzt weiter?
Sie sind an einem unverbindlichen Beratungsgespräch interessiert?

 

 

Wir sind für Sie unter folgenden Telefonnummern erreichbar:

  • 0731 / 20643555
  • Jan Baumann: 0176 / 630 425 75
  • Andrea Baumann: 0176 / 630 426 52

Sie möchten ein kostenloses und unverbindliches Angebot?
Bitte füllen Sie unseren Bedarfsfragebogen online aus oder schicken Sie ihn per E-Mail, Fax oder Post an uns.
Gerne führen wir im Raum Ulm und Alb-Donau Kreis persönliche Beratungsgespräche bei Ihnen Zuhause durch.

Ulmer-Pflege24 – Ihre Pflegevermittlung für Neu-Ulm, Ulm, Heidenheim, Biberach, Blaubeuren, Ehingen, Laupheim, Illertissen, Krumbach, Dillingen, Giengen, Geislingen und Umgebung.

 

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