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Da mancher selbst darüber entscheiden will, wie und von wem er gepflegt werden möchte, gibt es die Möglichkeit, Pflegegeld in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld ist, dass die häusliche Pflege selbst sichergestellt ist, z. B. durch eine von der Ulmer-Pflege24 vermittelte Pflegekraft.

Die Höhe des Pflegegeldes ab 2017 bemisst sich wie folgt:

Die Versicherten können zwischen folgenden Leistungen wählen:

  • Pflegegeld (Kosten für 24h Betreuung)
  • Pflegesachleistung (Kosten für den ambulanten Pflegedienst)
  • Kombinationsleistung (Kombination zwischen Pflegegeld und Pflegesachleistung)
Pflegegrad Pflegegeld
(24h Betreuung)
Pflegesachleistung (ambulanter PD) Tagespflege (Stationäre Pflege)
1 0 € 0 € 0 €
2 316 € 689 € 689 €
3 545 € 1298 € 1289 €
4 728 € 1612 € 1612 €
5 901 € 1995 € 1995 €

Das Pflegegeld aus der Pflegekasse steht Ihnen zu, wenn Sie eine Pflegekraft aus Osteuropa beschäftigen. Sie können also dieses Geld für die teilweise Deckung der Kosten einer osteuropäischen Pflegekraft verwenden.

Alte Pflegestufe Pflegegeld nach Pfelgestufen Neuer Pflegegrad Pflegegeld nach Pflegegrade
Pflegestufe 0 (+eingeschränkte Alltagskompetenz) 123 € Pflegegrad 2  

316 €

 

Pflegestufe 1 244 € Pflegegrad 2 316 €
Pflegestufe 1 (+eingeschränkte Alltagskompetenz) 316 € Pflegegrad 3 545 €
Pflegestufe 2 458 € Pflegegrad 3 545 €
Pflegestufe 2 (+eingeschränkte Alltagskompetenz) 545 € Pflegegrad 4 728 €
Pflegestufe 3 728 € Pflegegrad 4 728 €
Pflegestufe 3 (+eingeschränkte Alltagskompetenz) 728 € Pflegegrad 5 901 €
Härtefälle (keine Bewegung der Gliedmaßen möglich) 728 € Pflegegrad 5 901 €

Zusätzlich gibt es abhängig vom Pflegegrad Leistungen für

  • Kurzzeit- und Verhinderungspflege
  • Tages- und Nachtpflege
  • Vollstationäre Pflege

sowie

  • einen pauschalen Entlastungsbetrag von 125,- Euro für alle Pflegegrade. Dieser Betrag kann ebenso für die teilweise Deckung der Kosten einer osteuropäischen Pflegekraft verwendet werden.
Pflegegrad Kurzzeitpflege
(4 Wochen pro Jahr)
Verhinderungspflege
(6 Wochen pro Jahr)
1 1612 € 1612 €
2 1612 € 1612 €
3 1612 € 1612 €
4 1612 € 1612 €
5 1612 € 1612 €

Die Verhinderungspflege kann in Anspruch genommen werden, wenn die Pflegeperson die Pflege vorübergehend nicht ausführen kann, z.B. bei Urlaub, Krankheit oder Kuraufenthalten.

Die Verhinderungspflege ist bis zu 6 Wochen pro Kalenderjahr möglich. Außerdem können bis zu 50% des Leistungsbetrages für Kurzzeitpflege (bis zu 806€) künftig zusätzlich für Verhinderungspflege ausgegeben werden. Dies bedeutet, dass sich der Zuschuss auf bis zu € 2.418 jährlich erhöht. Es wird jedoch vorausgesetzt, dass die Pflegeperson von der Verhinderung den Pflegebedürftigen mindestens sechs Monate gepflegt hat. Ebenso darf die Ersatzkraft nicht mit dem Pflegebedürftigen verwandt sein.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Bundesgesundheitsministerium: http://www.bmg.bund.de